von KMU Akademie
Potenziale für Digitalisierung in österreichischen Unternehmen

Im jährlich von der Europäischen Kommission veröffentlichten Digitalindex (DESI – Digital Economy and Society Index) liegt Österreich 2019 im Mittelfeld auf Rang 13 und damit nur knapp über dem EU-Durchschnitt. Dies zeigt, dass das Potenzial für Digitalisierung weiterhin groß ist.

Bewertet werden die Kriterien

  • Konnektivität,
  • Humankapital,
  • Internetnutzung,
  • Integration der Digitaltechnik und
  • Digitale öffentliche Dienste.

An der Spitze der Wertung liegen Finnland, Schweden, die Niederlande und Dänemark. Die nördlichen Länder unterstreichen damit – wie in vielen anderen Bereichen – einmal mehr ihre Vorreiterrolle innerhalb der EU.

 

Die Studie macht das große Potenzial für Digitalisierung in Österreich deutlich. Dies betrifft nicht nur die Versorgung von Privathaushalten mit Breitbandinternet oder den Einsatz von digitalen Techniken in öffentlichen Diensten, sondern auch unsere Unternehmen.

 

 

Öffentliche Dienste: Gutes Beispiel für Digitalisierung in Österreich

Beim Kriterium „Digitale öffentliche Dienste“ liegt Österreich an der 12. Stelle und damit über dem EU-Durchschnitt. Sehr gute Ergebnisse erzielt unser Land im Bereich der E-Government-Dienste, wo den Bürgern vorausgefüllte Online-Formulare für Behördengänge zur Verfügung stehen.

 

Während sich die Digitalisierung im öffentlichen Sektor gut entwickelt, stagnieren die Werte für die Integration der Digitaltechnik in heimischen Unternehmen. Umso wichtiger ist es, entsprechend zu handeln und Maßnahmen für eine positive Entwicklung zu setzen.

„In den Bereichen Konnektivität, Internetnutzung und Integration der Digitaltechnik schneidet Österreich unterdurchschnittlich ab. So werden von den österreichischen Unternehmen insbesondere die Vorteile der Digitaltechnik wie E-Invoicing, CloudDienste und Online-Vertrieb nicht in vollem Umfang genutzt.“

 

Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft 2019 – Länderbericht Österreich, Seite 3

Vor allem in den heimischen Unternehmen gibt es Verbesserungspotenzial: 41,7 Prozent der klein- und mittelständischen Unternehmen weisen eine geringe digitale Intensität auf, bei den Großunternehmen sind es nur 7,3 Prozent. Cloud-Dienste, Big Data und der Online-Vertrieb sind Bereiche, in denen Handlungs- und Aufholbedarf besteht.

 

 

Digitalisierung in Unternehmen braucht Experten

Die Studie zeigt auch auf, dass in Österreich ein Mangel an IKT-Fachkräften herrscht. Diese wiederum braucht es jedoch, um die Digitalisierung zu forcieren und unsere Position im EU-weiten Vergleich zu verbessern.

 

Die Unternehmen sind auf die Expertise von speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angewiesen. Der berufsbegleitende, deutschsprachige Studiengang MBA - Digital Business & Innovation an der Middlesex University / KMU Akademie vermittelt das nötige Wissen, um Digitalisierungsprozesse aktiv zu gestalten und weiterzuentwickeln. Absolventen dieses MBA-Lehrgangs leisten einen wertvollen Beitrag, um Potenziale für Digitalisierung in Unternehmen zu erkennen und voll auszuschöpfen.

 

 

 

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Alle Informationen zur Studie sowie die detaillierten Werte und Bewertungskriterien können im Länderbericht für Österreichnachgelesen werden.

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