von Katharina Ratzberger
Die 10 besten Lerntipps für StudentInnen

Eine Prüfung steht vor der Tür und plötzlich verschieben sich die Prioritäten in die falsche Richtung: Die Fenster könnten geputzt, der Gefrierschank enteist oder das Auto poliert werden. Zuvor beinahe unwichtige Dinge rücken in den Mittelpunkt und versperren den Weg zum erfolgreichen Lernen. Damit Sie Ihre Klausuren positiv bestehen, haben wir die 10 besten Lerntipps für einen erfolgreichen Studienabschluss zusammengestellt.

 

 

 

1. Verschaffen Sie sich einen Überblick!

 

Wenn Sie die Lernunterlagen noch einmal durchgehen, verlieren diese oft den Schrecken. Man erkennt so den Lernumfang und den dafür benötigten Aufwand.

 

2. Setzen Sie sich Ziele!

 

Ein Lernplan ist der einfachste Weg, um den Überblick zu behalten und strukturiert lernen zu können. Teilen Sie sich den Stoff in täglich zu bewältigende Teile ein, Sie setzen sich so erreichbare Ziele und verlieren nicht die Motivation.

 

3. Suchen Sie sich einen Lernort!

 

Machen Sie sich Gedanken darüber, wo Sie am besten lernen können: Manchen fällt es leichter sich alleine zu Hause zu fokussieren, andere brauchen das konzentrierte Umfeld einer Bibliothek. Egal wo Sie lernen, die ausgesuchte Örtlichkeit sollte aufgeräumt sein und über ausreichend Licht verfügen.

 

4. Entfernen Sie Störfaktoren!

 

Mobiltelefone, Radios und Fernseher stören die Konzentration und sollten daher ausgeschaltet werden. Das Internet hingegen ist für das Lernen oft unerlässlich, verlegen Sie jedoch ihre Social Media-Aktivitäten auf die Pausen.

 

5. Seien Sie vorbereitet!

 

Haben Sie alle Unterlagen griffbereit, damit Sie nicht während des Lernens Materialien suchen müssen. Legen Sie sich Stifte und Papier zurecht und vergessen Sie nicht, am Arbeitsplatz ausreichend Getränke parat zu haben.

 

6. Verbinden Sie verschiedene Lernmethoden!

 

Wo der auditive Lerntyp Informationen durch hören besser aufnimmt, kann der visuelle Lerner die besten Resultate dann erzielen, wenn er den Lernstoff leise liest. Der kommunikative Typ lernt am besten durch Gespräche und Diskussionen, der motorische Lerntyp merkt sich Dinge am besten, wenn er während des Lernens auf und ab geht oder den Lernstoff durch Gestik und Mimik ergänzt. Statt sich selbst auf einen Lerntyp festzulegen, ist es meist hilfreich, verschiedene Methoden zu verbinden.

 

7. Wiederholen Sie Gelerntes!

 

Was man sich eigentlich gut gemerkt hat, kann morgen schon wieder vergessen sein. Wiederholen Sie daher den Stoff regelmäßig und planen Sie in Ihren Lernplan ausreichend Zeit dafür ein. Nur einmaliges Durchlesen reicht meist nicht aus, um langfristig auf das Gelernte zurückgreifen zu können.

 

 8. Lassen Sie sich abfragen!

 

Obwohl das abprüfen von jemandem unangenehm sein kann, ist das Durchspielen der bevorstehenden Prüfungssituation sehr wichtig, denn so verliert sie ihren Schrecken und noch nicht perfekt sitzender Stoff kann eruiert werden. Vor allem vor Präsentationen ist es hilfreich, diese seiner Umgebung zumindest einmal vorzutragen.

 

9. Fragen Sie um Hilfe!

 

Wenn der Prüfungsstoff sehr komplex ist, hilft es oft, eine Lerngruppe zu bilden: Jeder kann so Wissen einbringen und von anderen profitieren. Innerhalb einer solchen Gruppe ist es auch einfacher, am Ball zu bleiben und nicht vorzeitig die Motivation zu verlieren.

 

10. Belohnen Sie sich!

 

Nachdem Sie ein Lernziel erreicht haben, sollten Sie sich etwas gönnen: Egal ob ein Stück Schokolade, ein Glas Wein mit Freunden oder einen ausgedehnten Spaziergang – eine Belohnung steigert die Motivation!

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